Preis für digitale Produkte definieren: 5 Tipps, wie du den richtigen Preis festlegst

Preis digitale Produkte festlegen

Den richtigen Preis für digitale Produkte zu finden ist nicht einfach. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten diesen zu berechnen. Unsere Tipps für die Preisgestaltung deines digitalen Produktes findest du in diesem Blogartikel.

Digitale Produkte können sehr einfach oder auch sehr aufwendig sein. Je nach ihrer Art, deiner Reichweite und Expertise, können die Preise stark variieren. Ein komplexer Online-Kurs kann jenseits der 1000 € kosten, ein einfaches eBook 9 € und professionelle Lightroom Templates um die 100 €. Wir zeigen dir, wie du den Preis für digitale Produkte festlegen kannst.

Wieso solltest du auf digitale Produkte setzen?

Digitale Produkte haben viele Vorteile. Bevor wir zur Preisgestaltung übergehen, wollen wir dir die Benefits von digitalen Produkten wie Coachings, Online-Kursen oder eBooks zeigen. Diese erstellst du nämlich ein einziges Mal und kannst sie theoretisch unendlich oft verkaufen. Skalierung hilft dir dein Einkommen nicht von der eingesetzten Zeit abhängig zu machen. Mit digitalen Produkten kannst du dir also ein individuelles Online-Business aufbauen, das du orts- und zeitunabhängig weiterentwickeln kannst.

Lesetipp: 7 Gründe, warum du ein eigenes digitales Produkt verkaufen solltest

Preis fuer digitale Produkte festlegen

So definierst du den Preis für digitale Produkte

Es gibt kein richtig oder falsch in der Preisgestaltung deiner digitalen Produkte. Je nachdem, was deine Strategie ist und was du langfristig mit deinem Online-Business erreichen möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten deine Preise zu definieren.

Freebie als Upsell

Kostenfreie Produkte wie Workbooks oder eBooks eignen sich ideal, potenzielle Kund*innen zu gewinnen und sie von dir zu überzeugen. Freebies sind zwar kostenfrei, dennoch bringen sie deine Zielgruppe und dich näher zusammen. Mit deinen Freebies solltest du immer ein anderes, größeres Angebot verkaufen. Wenn du planst einen Online-Kurs für digitale Nomaden anzubieten, dann kannst du mit einem kostenfreien eBook zum Thema ortsunabhängiges Arbeiten anbieten. Am Ende des eBooks bietest du den Leser*innen 10 % auf deinen Online-Kurs.

Lesetipp: 5 top Ideen für Freebies, die überzeugen und deine Kunden binden

Lege den Preis zuerst fest

Bevor du mit der Umsetzung startest, solltest du dir überlegen, was es eigentlich kosten soll. Denn von einem Webinar, das 10 € kostet erwartet deine Zielgruppe etwas anderes als von einem Online-Kurs für 650 €. Außerdem gibt dir der Preis eine Richtung vor, wie aufwendig du dein digitales Produkt gestalten und wie viel Zeit du dafür initial investieren solltest.

Preis fuer digitale Produkte festlegen

Überlege, wie viel du mit deinem digitalen Produkt verdienen möchtest

Ein weiterer Ansatz, um den Preis für digitale Produkte festzulegen, ist das Pferd andersrum aufzusatteln. Konkret heißt das: Wie viel willst du mit deinem digitalen Produkt verdienen?

Im nächsten Schritt dividierst du den geplanten Umsatz durch verschiedene Preismöglichkeiten und Produktarten:

Bei einem Wunschumsatz von 12.000 €, musst du

  • 200 Templates zu 60 € verkaufen
  • 75 eBooks zu 160 € verkaufen
  • 8 Online-Kurse zu 1500 € verkaufen

Diese einfache Rechnung zeigt dir, wie einfach es sein kann ein passives Standbein aufzubauen. Denn in der Regel braucht man keine große Anzahl von Kund*innen, sondern kann mit einer Handvoll bereits gute Umsätze generieren.

Lege Preis digitale Produkte fest

Rechne Aufwände und Abgaben in den Preis deiner digitalen Produkte ein

Auch, wenn es verlockend klingen mag, mit einem digitalen Produkt 12.000 € zu verdienen, so musst du auf alle Fälle sämtliche Aufwände und Abgaben wie Steuern damit abdecken bzw. vorab berechnen.

Aufwände für deine digitalen Produkte können sein:

  • Kamera und Schnittprogramm
  • Design und Layout für eBook
  • Monatsgebühr für die Nutzung einer Plattform, um dein digitales Produkt bereitzustellen
  • Transaktionsgebühren bei PayPal oder Kreditkarten

Lege den Preis nach der Kaufkraft deiner Zielgruppe fest

Es macht einen Unterschied, ob du Bastelanleitungen für Kinder, Hand Lettering Workshops, Podcast Online-Kurse oder auch Coachings für agile Arbeitsweisen für Unternehmen anbietest. Die Kaufkraft deiner Zielgruppen sollte dir bei der Festlegung deiner Preise maßgeblich behilflich sein. Vergleiche die Preise mit deiner Konkurrenz bzw. betreibe Nachforschung, was für die jeweilige Branche an Preisen Usus ist. Lass dich vom Preis alleine nicht abschrecken, sondern vergleiche auch inhaltlich wie aufwendig andere Angebote sind.

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Fazit: Preis für digitale Produkte festlegen

Wie du siehst, gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Preis festzulegen. Nimm dir diesen Artikel immer wieder zur Hand, wenn du neue digitale Produkte veröffentlichst und vermarktest. Sei nicht scheu, hochpreisige Online-Kurse oder Coachings anzubieten. Mit deiner Expertise kannst du deiner Zielgruppe mit ihren Problemstellungen weiterhelfen und ihnen Zeit und Energie ersparen.

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